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	<title>My five cents @ brain-force.ch &#187; Ancient</title>
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		<title>Never ever again</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 11:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>65 Jahre nach dem ersten Atomschlag der Geschichte hat das Gedenken in Hiroshima in Zeichen der Hoffnung auf eine globale nukleare Abrüstung gestanden. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahmen offizielle Vertreter der USA und der beiden Atommächte Großbritannien und Frankreich an der Gedenkfeier für die mindestens 140.000 Menschen teil, die in der Atomexplosion <p>Lies weiter @ <a href="http://brain-force.ch/2010/08/never-again/">Never ever again</a></p]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>65 Jahre nach dem ersten Atomschlag der Geschichte hat das Gedenken in Hiroshima in Zeichen der Hoffnung auf eine globale nukleare Abrüstung gestanden. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahmen offizielle Vertreter der USA und der beiden Atommächte Großbritannien und Frankreich an der Gedenkfeier für die mindestens 140.000 Menschen teil, die in der Atomexplosion am 6. August 1945 verglühten oder in den Monaten danach an Verstrahlung starben.</p>
<p>Die Zeremonie begann am Freitag damit, den Opfern symbolisch Wasser zu reichen. Der Bürgermeister von Hiroshima, Tadatoshi Akiba, begrüßte die Anwesenheit von US-Botschafter John Roos. „Wir müssen in jeden Winkel der Welt die Sehnsucht der Überlebenden nach der Abschaffung der Atomwaffen kommunizieren“, sagte Akiba auf der Kundgebung vor 55000 Menschen. „Ich bete für die, die umgekommen sind – ihr müsst euch nicht mehr lange gedulden“ (bis die Atomwaffen abgeschafft sind). Akiba rief die japanische Regierung auf, „eine neue Seite in der Menschheitsgeschichte aufzuschlagen“.</p>
<p>Hiroshima hofft auf einen Besuch von US-Präsident Barack Obama. Dies hätte einen hohen symbolischen Wert, weil noch nie ein amtierender US-Präsident die Stadt besucht hat, die Ziel des ersten Atombombenabwurfs war. Obama hat erklärt, er erwäge einen Besuch – zugesagt hat er noch nichts.</p>
<p>Um 08.15 Uhr Ortszeit – dem Abwurf der Atombombe – wurde der Opfer in einer Schweigeminute gedacht. Neben den USA, Frankreich und Großbritannien nahmen Vertreter aus 71 Staaten sowie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an der Zeremonie teil. China, das 2008 eine rangniedrige Delegation entsandt hatte, war nicht zugegen. Eine offizielle Erklärung dafür gab es nicht.</p>
<p>Die Stadt Hiroshima war darauf bedacht, der Feier etwas Zukunftsweisendes zu geben. Damit wollten die Veranstalter die Frage umgehen, ob der Einsatz der Atombombe gerechtfertig war – eine Frage, die in der japanischen Gesellschaft umstritten ist. UN-Generalsekretär Ban, der Blumen an der Gedenkstätte für die Opfer niederlegte, sagte, er erhoffe sich ein starkes Signal an die Weltgemeinschaft, dass Atomwaffen zerstört werden müssten.<br />
Der US-Bomber „Enola Gay“ hatte die Atombombe mit dem Namen „Little Boy“ am 6. August 1945 über Hiroshima abgeworfen, um Japan zur Kapitulation zu zwingen. Am 9. August 1945 wurden bei einem weiteren Bombenabwurf in Nagasaki etwa 80000 Menschen getötet. Am 15. August kapitulierte Japan schließlich. Damit war der Zweite Weltkrieg vorbei. Seitdem starben nach japanischen Angaben Hunderttausende weitere Menschen an den Folgen der beiden Atombomben.</p>
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		<title>I have a Dream</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 19:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>28. August 1963</p> <p>Diese berühmte Aussage ist Teil der Rede, die Martin Luther King anlässlich der grossen Protestkundgebung March on Washington for Jobs and Freedom vor über 250&#8217;000 Leuten hielt. Sie gilt bis heute als die wichtigste Rede der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.</p> <p> “I have a dream that one day this nation will rise up and <p>Lies weiter @ <a href="http://brain-force.ch/2009/08/i-have-a-dream/">I have a Dream</a></p]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>28. August 1963</p>
<p>Diese berühmte Aussage ist Teil der Rede, die <strong>Martin Luther King</strong> anlässlich der grossen Protestkundgebung <em>March on Washington for Jobs and Freedom</em> vor über 250&#8217;000 Leuten hielt. Sie gilt bis heute als die wichtigste Rede der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.</p>
<p><span style="border: 0.01em solid #87cefa; margin: 10px; padding: 10px; background-color: #f5f5f5; display: block; font-family: monospace; font-variant: small-caps; font-size: 1.15em;"> “I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: ‘We hold these truths to be self-evident: that all men are created equal.’</span></p>
<p><span style="border: 0.01em solid #87cefa; margin: 10px; padding: 10px; background-color: #f5f5f5; display: block; font-family: monospace; font-variant: small-caps; font-size: 1.15em;">I have a dream that one day on the red hills of Georgia the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at a table of brotherhood.</span></p>
<p><span style="border: 0.01em solid #87cefa; margin: 10px; padding: 10px; background-color: #f5f5f5; display: block; font-family: monospace; font-variant: small-caps; font-size: 1.15em;">I have a dream that one day even the state of Mississippi, a state sweltering with the heat of injustice and sweltering with the heat of oppression, will be transformed into an oasis of freedom and justice.</span></p>
<p><span style="border: 0.01em solid #87cefa; margin: 10px; padding: 10px; background-color: #f5f5f5; display: block; font-family: monospace; font-variant: small-caps; font-size: 1.15em;">I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin but by the content of their character.</span></p>
<p><span style="border: 0.01em solid #87cefa; margin: 10px; padding: 10px; background-color: #f5f5f5; display: block; font-family: monospace; font-variant: small-caps; font-size: 1.15em;">I have a dream today.”</span><br />
</span><br />
Präsident Kennedy legte als Reaktion auf die anhaltenden Demonstrationen am 19. Juni 1963 dem US-Kongress eine Gesetzesvorlage zur weitgehenden landesweiten Gleichberechtigung vor. Im Sommer 1963 wurde innerhalb von 4 Monaten in 196 Städten 841 Mal demonstriert. Am 22. Juli trafen Führer der verschiedenen Schwarzenbewegungen mit dem Präsidenten im Weißen Haus zusammen, wo Kennedy versuchte, King und die anderen davon zu überzeugen, dass der geplante March on Washington for Jobs and Freedom (etwa: Marsch nach Washington für Arbeit und Freiheit) in Washington (D.C.) angesichts des Gesetzesvorschlags zu einem schlechten Zeitpunkt komme. Doch King wollte die Demonstration wie geplant verlaufen lassen. Der Marsch sollte nochmals, diesmal in der Landeshauptstadt, die Massen für die Probleme der Schwarzen sensibilisieren und die konservativen Politiker zu einem Einlenken bewegen.</p>
<p>Am 28. August 1963 demonstrierten friedlich mehr als 250.000 Menschen, darunter 60.000 Weiße und neben King sechs weitere schwarze Führer, auch um die Bürgerrechts-Gesetzgebung Präsident Kennedys zu unterstützen. Hier hielt King seine wohl bekannteste Rede I Have a Dream. Nach dem Marsch auf Washington begann FBI-Chef Hoover intensiv, King und andere Bürgerrechtler zu bespitzeln.</p>
<p>Die Ermordung Kennedys am 22. November 1963 traf die Bürgerrechtsbewegung schwer. Sein Nachfolger, Präsident Lyndon B. Johnson, sorgte dafür, dass am 19. Juni 1964 das Bürgerrechtsgesetz verkündet wurde, in dem die Rassentrennung aufgehoben wurde. Zuvor hatten 19 Senatoren versucht, durch sogenannte Filibuster, Reden ohne Unterlass, den Beschluss des Gesetzes hinauszuzögern und mittels der gewonnenen Zeit eine Mehrheit für den Entwurf doch noch zu verhindern. Nach dem Beschluss weigerten sich der Gouverneur von Alabama, George Wallace, und der Gouverneur von Mississippi, Paul Johnson, das neue Gesetz anzuerkennen und umzusetzen.</p>
<p>Martin Luther King erhielt 1964 den Friedensnobelpreis, wobei er das gesamte Preisgeld in Höhe von 54.000 $ einem Fond seiner Bewegung spendete. Das amerikanische Nachrichtenmagazin Time ernannte den Bürgerrechtler zum „Mann des Jahres 1964“.</p>
<p>Martin Luther King entschloss sich, angesichts des anstehenden Poor People&#8217;s March zuerst in Memphis, Tennessee zu demonstrieren und sich nochmals für die (soziale) Gleichberechtigung aller einzusetzen. Außerdem konnte man den Besuch in Memphis als eine Art Test sehen, wie stark die Massen auf ihn reagieren würden.</p>
<p>Am 28. März 1968 endete zum ersten Mal eine von King angeführte Demonstration in Krawallen, Plünderungen und Bränden. Heute ist bekannt, dass das FBI Schwarze als Provokateure einsetzte.</p>
<p>Am 3. April 1968 sagte er in seiner berühmten Rede I &#8216;ve been to the mountaintop, dass er das Gelobte Land (Original: Promised Land) gesehen habe. Viele deuteten diesen Satz als Todesahnung. King sprach noch einmal mit den Demonstranten, um sie von der Gewaltlosigkeit zu überzeugen und legte den 8. April als neuen Termin für eine Demonstration fest.</p>
<p>Am 4. April 1968 um 18.01 Uhr wurde King auf dem Balkon des Lorraine Motels erschossen. FBI-Agenten, die ihn observierten, rannten nach dem Schuss sofort zu King und waren die ersten, die vergeblich versuchten, Erste Hilfe zu leisteten.</p>
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		<title>My Lai oder die Dämme der Menschlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 18:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Heute ist der 40. Jahrestag des Massakers von My Lai. 1968 hat die Charlie Kompanie, unter dem Kommando von Lt William Calley, mit dem Auftrag den Vietcong zu finden und zu eliminieren, das Dorf My Lai in der Gemeinde Song Li (ca 540 km NO von Ho-Chi-Minh-Stadt) angegriffen. Dabei wurden 504 Zivilisten (vornehmlich Alte, Frauen <p>Lies weiter @ <a href="http://brain-force.ch/2008/03/my-lai/">My Lai oder die Dämme der Menschlichkeit</a></p]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der 40. Jahrestag des Massakers von My Lai. 1968 hat die <em>Charlie Kompanie</em>, unter dem Kommando von <strong>Lt William Calley</strong>, mit dem Auftrag den Vietcong zu finden und zu eliminieren, das Dorf My Lai in der Gemeinde Song Li (ca 540 km NO von Ho-Chi-Minh-Stadt) angegriffen. Dabei wurden 504 Zivilisten (vornehmlich Alte, Frauen und Kinder) von den US-Soldaten massakriert. Neben Vergewaltigungen, die praktisch an der Tagesordnung waren, wurden in My Lai &#8220;[Bewohner] mit Bajonetten und Messern verstümmeln. Ohren und Köpfe wurden abgetrennt, Kehlen aufgeschlitzt und Zungen herausgeschnitten, Skalps genommen. Brunnen wurden vergiftet, Häuser und Vorräte wurden in Brand gesteckt&#8221;, sagen sowohl <strong>Pham Thanh Cong</strong>, der letzte Überlebende des Massakers, als auch der Untersuchungsbericht der USA.</p>
<p>Ein Soldat verletzte sich absichtlich, um dem Töten der Zivilisten zu entgehen. <strong>Herbert Carter</strong>, der einzige Verletzte der US-Truppen bei My Lai, schoss sich in den Fuss, um vom Töten wegzukommen. &#8220;Glückwunsch den Offizieren und Mannschaften zum ausgezeichneten Gefecht&#8221; telegrafierte <strong>General William Westmoreland</strong>, Oberbefehlshaber der Truppen in Vietnam, an die Charlie Kompanie!</p>
<p>Einzig der Hubschrauberpilot <strong>Hugh Thompson</strong> kommt den Bewohnern zu Hilfe und fliegt 16 Vietnamesen aus der Gefahrenzone aus. <strong>Glenn Androtta</strong> und <strong>Lawrence Colburn</strong>, die beiden Bordschützen, erhalten von ihm den Befehl auf die amerikanischen Truppen zu feuern, falls diese versuchen die Evakuation zu verhinden. Ein gewisser <strong>Collin Powell</strong> war damals als Kommandant der Brigade unter der die <em>Charlie Kompanie</em> diente bei seinem zweiten Vietnameinsatz. Er wurde ca 3 Monate nach dem Massaker von einem beteiligten Soldaten in einem Brief, den er via Kommandokette erhielt, über die Vorgänge in My Lai informiert. Er unterliess es jedoch etwas zu unternehmen. Erst ein gutes Jahr später fertigte ein anderer Beteiligter Soldat eine schriftliche Aussage an und verschickt sie an den Kongress in Washington und an diverse Abgeordnete. Der damals noch junge <strong>Seymour Hersh</strong> recherchierte die Hintergründe und suchte Soldaten der <em>Charlie Kompanie</em> in den USA.</p>
<p>Pham Thanh Cong überlebt, indem er sich unter dem Leichenberg in My Lai versteckte. Lt Calley wurde von einem Militärgericht zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt. 1974 aber durch Nixon begnadigt. Thompson, Androtta und Colburn erhielten 1998 die <em>Soldier&#8217;s Medal</em> der Army &#8211; als höchste Auszeichnung für ihre lebensrettende Tapferkeit. Cong lebt mit seiner Familie in My Lai. Hersh wurde 1970 mit dem Purlitzer Preis für seine My Lai-Geschichte ausgezeichnet. Und Collin Powell wurde neben dem Befehlshaber der US-Streitkräfte (unter Bush sen) auch noch Aussenminister (unter Bush jun). Auch Westmoreland kam ohne jegliche Konsequenzen davon und das My Lai Massaker ging als &#8220;bedauerlicher Einzelfall&#8221; in die Geschichtsbücher ein. Dabei wird leider vergessen, dass das Vorgehen gegen Zivilisten und Vergeltungsmassnahmen gegen Dörfer und Städte an der Tagesordnung waren. In Vietnam fielen mehr Bomben als während dem gesamten zweiten Weltkrieg und grosse Teile des Landes wurden durch den Einsatz von chemischen Kampfstoffen <em>Agent Orange</em> verseucht. Es wurden Napalm- Phosphor- und Splitterbomben in riesiegen Mengen eingesetzt.</p>
<p>Zudem wurden bestimmte Gebiete in Vietnam zu &#8220;free fire areas&#8221; gemacht d.h. jeder Pilot oder Soldat hatte den Befehl und die Erlaubnis EIGENMÄCHTIG auf alles zu schiessen oder zu bomben, was sich in diesen Gebieten bewegte. Sehr oft wurden dabei v.a. Bauern und ihre Büffel auf den Feldern von Hubschrauberschützen erschossen. Oder eine solche &#8220;killing-zone&#8221; wurde tagelang von B-52 Bombern und Jagdbombern eigeebnet.</p>
<p>Im Vietnamkrieg fielen neben gut 60&#8217;000 US-Soldaten, zwischen 2 und 3 Millionen Vietnamesen. Das heisst auf jeden Soldaten der US-Armee kamen zwischen 33 und 50 getötete Vietnamesen. Dabei handelte es sich nach Schätzungen bei bis zu 70% der Opfer um Zivilisten resp &#8220;Nichtkombattanten&#8221; gemäss Völkerrecht. Das heisst auf jeden toten US Soldaten kamen zwischen 23 und 35 vietnamesische Zivilisten.</p>
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